Berlinale 2013 (Teil 2) – Go East! Go West! Gas, Geld oder Heimat in Filmen aus den USA und Russland

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Die Premieren der Wettbewerbsfilme liefen wie immer im

berlinalepalast2.JPG am Potsdamer Platz.

Die Verheißungen des Fortschritts – „Promised Land” von Gus Van Sant mit Matt Damon, John Krasinski und Frances McDormand, (USA 2013, 106 min.) im Wettbewerb

Das Land und im weiteren Sinne dessen Besitz, Beackerung oder Ausbeutung ist neben den Weiten Kanadas im deutschen Wettbewerbsbeitrag „Gold“ auch das Thema weiterer Filme im Berlinale-Wettbewerb, an denen sich Ost und West, wenn auch von ähnlichen Motiven ausgehend, unterscheiden. Um die Besitzer von kleinen Farmen in der amerikanischen Provinz geht es in Gus van Sants Wettbewerbsbeitrag „Promised Land”. Sie kämpfen täglich um ihre Existenz und sehen in der Verpachtung des nicht genug Ertrag abwerfenden Lands an einen Gaskonzern ihre letzte Chance. Die Erdgasförderung aus den tief im Boden unterer dem Land der Farmer liegenden Gesteinsschichten soll mit Hilfe des ökologisch umstrittenen Verfahrens Fracking erfolgen. Um das Land der Farmern günstig zu pachten, werden der junge Ingenieur Steven (Matt Damon), selbst Enkel eines gescheiterten kleinen Landmaschinenfabrikanten, und seine Kollegin Sue (Frances McDormand) von der Gasfödergesellschaft Global in eine Kleinstadt in Pennsylvania geschickt. Von ihrem Geschick hängt der Profit des Unternehmens ab, dessen Bosse große Stücke auf den recht erfolgreichen Steven halten. Gemeinsam versuchen die beiden nun den hoffnungslosen Farmern den neuen amerikanischen Traum in Form von Geld und der darin verheißenen Chance für eine neue bessere Zukunft, fernab ihres als Ackerland wertlos geworden Grund und Bodens, schmackhaft zu machen.

Hauptdarsteller Matt Damon hat das Drehbuch für den Film gemeinsam mit John Krasinski geschrieben, der auch die Rolle des zwielichtigen Umweltaktivisten Dustin Noble übernahm. Es stehen sich in dieser Geschichte zwei Urmythen der über 200 Jahre alten amerikanischen Identität und des daraus erwachsenden Selbstverständnisses jedes Amerikaners plötzlich unvereinbar gegenüber. Einerseits die Besiedelung Amerikas durch europäische Einwanderer, die wie in „Gold“ von Thomas Arslan ihre alte Heimat für eine neue Chance auf Freiheit und eigenen Besitzstand eintauschten und andererseits der immer währende amerikanische Pioniergeist, der in den vielen Goldräuschen des Nordamerikanischen Kontinents kulminierte und sich nun in der Moderne zur reinen Gewinnmaximierung einzelner Konzerne pervertiert hat. Das heilige Prinzip der selbstbestimmten Eigenverantwortlichkeit jedes Amerikaners scheint damit unmittelbar in Frage gestellt. Und daher ist das für das alte Europa doch so vordergründige Umweltthema hier auch eher als zweitrangig zu betrachten. Die Farmer auf ihrem finanziell abgewirtschafteten Land in der amerikanischen Weite scheinen viel zu unbedeutend für das Interesse von Ökoaktivisten zu sein, was sich im Verlauf des Films auf eine ganz besonders perfide Art auch bewahrheiten wird.

Nur eine lobende Erwähnung wert. matt-damon-at-the-incirlik-hospital-dec-7-2001.jpg
Hauptdarsteller und Drehbuchautor Matt Damon Foto: Wikipedia

Dieser Ansatz hätte eigentlich Stoff für einen hoch interessanten spannenden Film bedeuten können. Doch Damens und Krasinskis Plot folgt viel zu vorhersehbar einer ziemlich schlichten Hollywood-Dramaturgie, der sich Gus Van Sant mit einer recht konventionellen Regiearbeit auch voll und ganz unterordnet. Steve und Sue ringen mit allzu bekannten Versprechungen, wie der Aussicht auf schnellen Reichtum oder bessere Collegebildung für die Kinder, um die Sympathie der Farmer. Zwar haben sie damit anfänglich auch einige Erfolge. Steve versucht dabei sogar mit der jungen, sympathischen Lehrein Alice (Rosemarie DeWitt) anzubandeln. Doch schlägt ihnen bald  auch Gegenwehr in Person des ehemaligen Boeing-Ingenieurs, Physikers und pensionierten Collegelehres Frank Yates (Hal Holbrook) entgegen, der mit seinen ruhig und klug vorgetragenen Bedenken die von dem vorab von Steve geschmierten Bürgermeister zur schnellen Entscheidung einberufene Gemeindeversammlung platzen lässt. Als dann auch noch ein Ökoaktivist in der Stadt auftaucht und mit gezielten Aktionen Steves Bemühungen untergräbt, scheint sich das Blatt zu wenden. Steve sieht sich plötzlich nicht nur in Liebesangelegenheiten einer unerwarteten Konkurrenz gegenüber, was mächtig an seinem Ego kratzt. Bemühungen sich an den Stil der kleinen Leute vom Lande anzupassen, z.B. mit Flanellhemden aus dem örtlichen Shop für Gas, Guns und Guitars sowie peinlichen Saufspielchen oder Karaokeeinsätzen im örtlichen Pub, scheitern aber ebenso kläglich, wie eine sich im Regen auflösende Kirmesveranstaltung, für deren Vorbereitung Steve selbst tatkräftig Hand anlegt.

Da ist es nicht verwunderlich, dass sich die besorgten Bosse, denen Steve täglich via Videokonferenz Bericht erstatten muss, sich nicht mehr allein nur auf seine Überredungskünste verlassen wollen. Das perfide dieser unterstützenden Aktion aus dem Hintergrund überrascht dann eigentümlicher Weise nur den eigentlich dadurch wieder in Winner-Position geratenden Steve. Ansonsten gibt sich der Film alle erdenkliche Mühe, die beiden angeblichen Retter und Abgesandten des technischen Fortschritts mit ihrem ewigen Gerede vom Geld als Fremdkörper in einer Welt aus eher konservativ ausgerichteter Tradition darzustellen. Die will mit Alice und dem alten Frank aber so gar nicht verstaubt und hinterwäldlerisch erscheinen. Hinter ihren Geschichten stehen eben nur andere, ehrliche und geerdete Lebensentwürfe vom Glück im Kleinen. Und so fragt man sich die ganze Zeit, wann Steve endlich sein Herz nicht nur für Alice, sondern auch die Nöte und wahren Bedürfnisse der Einheimischen entdecken wird. Das es schließlich auch so kommt, und Steve vor der Gemeinde in einer Art selbstkritischen Rückbesinnung auf seine Wurzeln an die gut alte Selbstverantwortung des kleinen Amerikaners appelliert, ist die eigentliche, aber eben auch typisch amerikanische Botschaft des Films.

Dagegen versickern kleine gesellschaftskritische Einwürfe zum Krieg ums Öl im Irak ebenso wie die giftige Chemie des Frackings fast unbemerkt in der ländlichen Ackerfurche. Wer aber glaubt, dass das „Fracking“ eher ein amerikanisches Problem sei, der wird mit der ziemlich frischen Meldung, dass sich auch Deutschland dieser zukunftsträchtigen Technologie nicht verschließen und deren Entwicklung offiziell fördern wird, eines Besseren belehrt. Diese zweite Zusammenarbeit von Matt Damon und Gus Van Sant nach dem Oscar-gekrönten „Good Will Hunting“ hatte wie auch „The Necessary Death of Charlie Countryman” bereits ihre Premiere in den USA und ist dabei eher gefloppt. Aus einem „Bad Steve“ lässt sich eben nicht so ohne Weiteres ein „Good Will“ machen. Das diese Filme nun zur Zweitverwertung im Wettbewerb der Berlinale laufen, scheint da eine zu hohe Konzession an das amerikanische Kino und die Notwendigkeit von großen Hollywoodstars auf dem roten Teppich zu sein. Das mit Steven Soderbergs Psychopillen-Thriller „Side Effects“ ein weiterer mittelmäßiger US-Film mit Starbesetzung im Wettbewerb der Berlinale lief, ist dafür sicherster Beleg. Außer Konkurrenz wäre ja nicht allzu viel dagegen einzuwenden. Zählbare Nebenwirkungen für die Qualität des Festivals gehen jedenfalls eher gegen Null. Fragen Sie Ihren Videodealer oder Kritiker des Vertrauens. Damons und Soderbergs Hollywood-Kollege George Clooney hat da in Sachen Enthüllung schon wesentlich Relevanteres auch auf der Berlinale gezeigt, bei der er allerdings in diesem Jahr nur als großes Phantom durch den Blätterwald und nicht über den roten Teppich rauschte.

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Bad connected, either way. – „Prince Avalanche“ von David Gordon Green (USA 2013, 94 min.) mit Paul Rudd und Emile Hirsch im Wettbewerb

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On the line or bad connected? – Foto: W. Broemme / pixelio.de

Einen Bären gab es dann doch noch für das US-amerikanische Kino. Die enge Zusammenarbeit der Berlinale mit dem Sundance Festival für den amerikanischen Independentfilm hat sich damit wohl ausgezahlt. David Gordon Green erhielt den Silbernen Regie-Bären für seine lakonische Tragikomödie „Prince Avalanche“. Nach einem verheerenden Waldbrand Ende der 1980er Jahre irgendwo fern ab in der texanischen Wildnis sind Alvin (Paul Rudd) und Lance (Emile Hirsch) unterwegs, um zerstörte Fahrbahnmarkierungen wieder zu erneuern. Die beiden strange guys bewegen sich dabei, obschon auf gerader gelber Linie unterwegs, irgendwie doch unablässig wie im Kreis. Die alkoholgeschwängerte und befreiende Selbsterkenntnis lautet dann schließlich auch irgendwann „bad connection“. Schlecht angeschlossen oder sogar komplett falsch verbunden scheinen die intellektuell völlig gegensätzlich gestrickten Männer zunächst auch in ihrer Konversation, wenn man das anfänglich überhaupt so nennen kann. Ihre über Wochen mehr oder weniger notgedrungen enge Beziehung verlangt den beiden bezüglich ihrer gegenseitigen Fremd- bzw. eigenen Selbstwahrnehmung so einiges ab, was wiederum das Vergnügen beim Zuschauer und vor allem -hörer der verhinderten Lebensphilosophen wesentlich erhöht.

An Alvin ist sogar ein regelrechter Naturphilosoph verloren gegangen. Er fühlt sich beim Zelten im Wald wie daheim, entspannt beim Fischen oder in der Hängematte, lernt Deutsch und schreibt poetische Briefe an seine Freundin. Ansonsten genießt er mit Freuden die Vorzüge der Einsamkeit und kann sogar den Unterschied zwischen Einsamkeit und Alleinsein erklären. Ganz im Gegenteil zum jüngeren eher oberflächlichen Lance, der es ohne die Aussicht auf den nächsten Fick kaum eine paar Tage aushält, und seine Chancen auf Erfolg genauestens vorher abschätzt. Für Alvin ist Lance daher nur ein verantwortungsloser, willensschwacher Looser, der es im Leben zu nichts bringen wird. Was er ihn auch deutlich spüren lässt. Alvin hängt den Boss raus und wirft dem Jungen auch ständig dessen Schwächen vor. Selbst als Lance sich wegen eines versauten Wochenendes, das bezüglich des erhofften Aufrisses nicht wie erhofft verlaufen ist, beim Älteren ausheulen will, hat dieser nur Sarkasmus für ihn übrig. Das Eis zwischen beiden beginnt erst zu brechen, als auch Alvin plötzlich wieder auf den Boden der Realitäten zurückgeholt wird. Seine Freundin, die auch noch dazu Lance’ Schwester ist, hat ihn für einen Anderen verlassen. Wofür er wiederum Lance und dessen gesamter Sippe die Schuld gibt. Nachdem sich daraufhin beide ordentlich gezofft haben und Alvin nicht nur emotional ziemlich abgestürzt ist, fangen sie endlich an, wirklich miteinander zu reden und sich zuzuhören.

Dazu bedarf es allerdings noch eines extrastarken Katalysators in Form von Selbstgeranntem, den ihnen unverhofft ein skurriler alter LKW-Fahrer nebst ein paar echter Männerweisheiten überlässt. Nachdem Lance Alvin das Versagen bezüglich der Beziehung zu seiner Schwester vorhält, beginnt dieser erstmals sich wirklich selbst zu reflektieren. Das Leben in der Natur ist nämlich für Alvin auch nur ein Vorwand, sich nicht endgültig binden zu müssen. Und auch Lance ist aus Angst vor einer Entscheidung davongelaufen. Das Remake des 2011 von Hafsteinn Gunnar Sigurðsson gedrehten isländischen Films „Á annan veg“ (Either way – Ein anderer Weg), was sinngemäß übersetzt auf andere Weise oder auch so oder so heißen kann, zieht seinen Wortwitz aus den kurzen, schlagfertigen Dialogen und einem guten Händchen für Situationskomik. Der rauen Naturgewalt des eher wortkargeren Originals versucht David Gordon Green längere mit Musik unterlegte Naturaufnahmen der texanischen Flora und Fauna entgegenzusetzen. Fast mystisch wirkt das Auftreten einer alten Frau, die in der Asche ihres Hauses ihren Pilotenschein und so manch verschüttete Erinnerung sucht. Egal wie rum man es nun nehmen mag, auf die eine oder andere Weise tragen auch diese Ereignisse zur Wandlung der Protagonisten bei. Step by step in the middle of the road nähern sich beider Linien irgendwo in einem Punkte an. And by the way, das ist endlich auch ein kleiner Überraschungserfolg für das amerikanische Independentkino auf dieser Berlinale. Was nicht unbedingt heißen soll, nur weil kein Bär im Film auftaucht, dass ihm gleich von der Festivaljury einer nachgeworfen werden muss.

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Zwischen postsowjetischem Kirschgarten und High Noon – „Dolgaya schastlivaya zhizn” (A Long And Happy Life) von Boris Khlebnikov mit Alexander Yatsenko und Anna Kotova, (Russland 2013, 77 min.) im Wettbewerb

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Boris Khlebnikov 2010 in Moskau – Foto: A. Savin (Wikipedia)

Eine ähnlich enge Beziehung zu ihrem Land wie die Farmer in „Promised Land”, haben auch die postsozialistischen Kolchosbauern in Boris Khlebnikovs (Koktebel, Berlinale 2003) neuem Film „Dolgaya schastlivaya zhizn” (A Long And Happy Life – Ein langes, glückliches Leben). Allerdings sind hier die Besitzverhältnisse nicht so eindeutig geklärt, so dass die Bezirksregierung das von Sascha Segeevich (Alexander Yatsenko) gepachtete Land kurzer Hand anderweitig verkaufen will und Sascha lediglich eine kleine Entschädigung dafür zuerkennt. Die Ernte steht aber kurz bevor und der junge Kolchosvorsitzende plant schon für das nächste Jahr. Da ihm von Seiten der Bezirksbeamten keine Wahl gelassen wird und auch auf Anraten seiner Freundin Anya (Anna Kotova) aus dem Sekretariat der Verwaltung, willig Sascha zunächst ein. Lässt sich dann aber von seinen entrüstet reagierenden Angestellten umstimmen, die nichts außer ihren kleinen Häuschen am Fluss besitzen und daher nicht aufgeben wollen. Gemeinsam ermutigt sich die kleine Gemeinschaft zum Bleiben, repariert alte Maschinen, baut Hühnerstelle und rüstet sich sogar zum Kampf. Die bedingungslose Unterstützung und Solidarität der Bauern ist aber leider nicht von allzu großer Dauer. Einer nach dem anderen fällt aus unterschiedlichen meist rein pekuniären Gründen von seinem Entschluss ab, so dass Sascha am Ende ganz allein gegen die korrupten Beamten der Staatsgewalt steht.

Khlebnikov hat seinen Film in sehr sparsamen Bildern gedreht, die fast ausschließlich auf seinen jungen, aufrechten Helden fokussiert sind. Man sieht Sascha beim Reden mit den Beamten und vor seinen Bauern, immer beschäftigt und auf Achse. Die wenigen ruhigen Momente verbringt er mit Anya, mit der er aber auch immer wieder in Streit über die bereits geplante Zukunft in der Stadt gerät. Angestachelt durch die Verlogenheit der Provinzbosse und ihrer Mauschelei mit einem bekannten lokalen Unternehmer, der das Land am Fluss erschließen will, und von dem sich Sascha zudem auch noch Geld für seine Mitarbeiter geborgt hat, geht er schließlich in die offene Konfrontation mit dem System. Sascha ähnelt darin einem einsamen, für Gerechtigkeit kämpfendem Westernhelden, was Khlebnikov auch tatsächlich so beabsichtigt hat. Wie einst Gary Cooper in „High Noon“ (12 Uhr mittags) wehrt sich Sascha am Ende allein gegen die Übermacht der Staatsorgane. Wo allerdings die Farmer in „Promised Land“ noch die freie Entscheidung haben, bleibt Sascha im Prinzip keine andere Wahl zur Erlangung seiner Rechte.

Mit dieser Rebellion, der sich die anderen Bewohner der Siedlung nicht anschließen wollen, setzt Sascha allerdings nicht nur endgültig die Existenz der Kolchose aufs Spiel. Der Entschluss nicht davon zu laufen, wird auch sein weiteres Leben unwiderruflich verändern. Der einsame, ungleiche Kampf ändert leider nichts an der Tatsache, dass das Land für immer verloren ist, was Sascha am Ende auch erkennen muss. Der weiter vor seinem Fenster dahinfließende Strom wird zum Sinnbild für den Gleichmut der Umwelt. Khlebnikovs postsowjetischer Eastern ist eine Parabel auf die Uneinigkeit und Gleichgültigkeit der Landbevölkerung und deren Wahl eines schnellen, bequemen Wegs aus der Misere, die durch ein stetiges System aus Gier und Korruption erst geschaffen und befördert wird. Wie einst die lebensuntüchtigen Besitzer in Tschechows „Kirschgarten“ verlieren die apathischen Landarbeiter trotz Saschas Opferbereitschaft ihren Anspruch auf ein selbstbestimmtes Leben. Die sparsame Handlung des Films bewegt sich ruhig und unspektakulär auf diesen unvermeidbar erscheinenden Showdown hin. Kein großes filmisches Ereignis, aber das liegt auch hier eher im Auge des Betrachters. Das Leben ist wie der Fluss, oder „Panta rhei“, wie die alten Philosophen zu sagen pflegten.

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Filmstarts:

  • Promised Land am 13.06. 2013
  • Prince Avalanche und A Long And Happy Life noch ohne Termin

berlinale-logo_bar.jpg Berlinale-Fazit folgt

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