23. FilmFestival Cottbus – Vom 5.11. bis 10.11.2013 findet wieder das Festival des osteuropäischen Films statt.

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Gestern Abend fand im Staatstheater Cottbus die Eröffnung des 23. FilmFestivals Cottbus – Festival des osteuropäischen Films statt. Im Anschluss an die Feierlichkeiten wurde das Historiendrama LAUF, JUNGE, LAUF (Deutschland, Frankreich 2013) von Oscar-Preisträger Pepe Danquart gezeigt. Es handelt sich hier um die Verfilmung des gleichnamigen, preisgekrönten Bestsellers von Uri Orlev aus dem Jahr 2004, der auf wahren Begebenheiten beruht. Um nach seiner gelungenen Flucht aus dem Warschauer Ghetto zu überleben, gibt sich der 8-jährige Jude Jurek als christlicher Waisenjunge aus.

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Die Lubina
(c) Foto: Goethe

Ab heute stehen wieder elf Filme im Spielfilmwettbewerb und zehn Filme im Wettbewerb Kurzspielfilm. Sie streiten um Preise im Wert von insgesamt 73.500 Euro. Der Hauptpreis, die gläserne Lubina für den besten Langspielfilm, ist mit 20.000 Euro dotiert und wird mit allen anderen Preisen am 9.11.13 in der Stadthalle Cottbus verliehen. Die Internationale Festivaljury leiten in diesem Jahr der deutsch-kroatischen Schauspieler Stipe Erceg und die französisch-polnischen Darstellerin Elisabeth Duda. Im U18 Deutsch-Polnischen Wettbewerb Jugendfilm entscheiden dagegen vier Schülerjuroren aus Cottbus und Zielona Góra über die Vergabe der Preise.

Ebenfalls am heutigen Mittwoch läuft der traditionelle Russkiy Den mit vier Spielfilmen aus Russland, das über eine der produktivsten Filmszenen Osteuropas verfügt. Der Polskie Horyzonty gewährt wie immer einen Blick zum Filmnachbarn Polen. Die Filmreihe globalEAST führt den Zuschauer in einer transkontinentalen Spurensuche bis auf den „fünften Kontinent“ nach Australien. Mit 12 Spielfilmen und Dokumentationen setzt das FilmFestival Cottbus in diesem Jahr unter dem Leitmotiv „Dikhen – Lasst uns hinschauen!“ einen besonderen Fokus auf die filmische Selbst- und Außendarstellung der Roma-Minderheiten sowie ihre Kultur und Geschichte. Die regional verankerte Retrospektive des Festivals zeigt mit der Filmreihe „Jung sein, und was noch?“, wie sich die Entwicklung kindlichen Seins in den letzten hundert Jahren in Brandenburg vollzogen hat. In den Sektionen Spektrum, Specials, Nationale Hits und Kinderfilm stehen weitere Filme aus den Ländern und Regionen Osteuropas auf dem Programm.

Eine Erwähnung wert ist wie in jedem Jahr auch die beliebte „Lange Nacht der kurzen Filme”, die am Freitag in zwei Teilen, um 19:30 Uhr und um 22:00 Uhr im Weltspiegel, einen kompakten Überblick über den Kurzfilmwettbewerb bietet. Umrahmt wird das Filmprogramm von Vortragsreihen, Filmtalks, Ausstellungen, einem Stadtrundgang zu Cottbuser Architektur-Highlights und einigen interessanten Musikveranstaltungen. So lief gestern Abend bereits im FestivalClub Scandale die Eröffnungsparty mit Las Balkanieras + DJ Christian Kahl. Am Donnerstag legt im FestivalClub Jimmy`s Diner DJ Pixie aus dem Berliner Kaffee Burger auf. Und am Samstag spielen Gipsy.cz + DJ Pixie ab 22 Uhr im Glad-House zur Abschlussparty des 23. FilmFestival Cottbus auf.

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Weitere Infos siehe auch: http://www.filmfestivalcottbus.de/

Berichterstattung auch auf:
Kultura-Extra

Eine Bilanz des Wettbewerbs und seiner Preisträger gibt es hier.

auf Kultura-Extra

und hier:

http://www.freitag.de/autoren/stefan-bock/das-23-filmfestival-in-cottbus-5-10-11-13

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